Saisonstart nach Maß

Mit 4:5 und 8:9 gegen die Lübeck Lizards II sichern sich die
Greifswald Baltic Mariners auf heimischen Platz einen erfolgreichen Start in die Saison.

Dabei waren die Voraussetzungen für den diesjährigen Saisonstart denkbar schlecht: Die Wetterkapriolen im April hatten alle geplanten Vorbereitungsaktivitäten zunichtegemacht.
Auch für diesen Spieltag waren die Vorhersagen wenig erfreulich: Familiäre Vepflichtungen und Verletzungen reduzierten den Kader auf ein Minimum und gaben Coach Füllenbach wenig Raum zum taktieren.
Lübeck hingegen konnte auf Unterstützung aus Ihrer 1. Mannschaft bauen, um ein paar Lücken zu schließen. Und genau die machte es den HSB Baseballern dann auch schwer ins Spiel zu kommen.

Garcia pitchte 2 perfekte Innings bevor man im 3., wenn auch ohne zählbaren Erfolg, den ersten Runner auf Base brachte. Im Gegenzug hatte Mathias Wienke im ersten Inning Probleme,
konnte den Schaden aber auf einen Punkt für die Lübecker begrenzen. Von da an war das Spiel ein Pitcher Duell mit nur einem weiteren Run für die Lübecker im 3. Inning.
Mit dieser 2:0 Führung ging es ins letzte und entscheidende Inning: Nach zwei schnellen Aus wurde ein Lübecker auf die Bases gewalked und Garcia konnte mit einem Homerun ins Centerfield den Vorsprung verdoppeln.

Gemessen an den erfolglosen Offensivbemühungen der Greifswalder erschien diese Vorsprung uneinholbar. But it ain´t over till its over. Gleich der Erste Schlagmann kann von einem Fehler der Lübecker profitieren und eröffnet einen reigen der Unsicherheiten in der gegnerischen Verteidigung, welcher dann mit Unterstütztung von besser werdenden Schlägen der Greifswalder tatsächlich den entscheidenden 5. Punkt zum 4:5 nach Hause bringt.

Im 2. Spiel ist es auch Mathias Wienke, der vorerst das Ruder auf dem Werferhügel in der Hand hält und seine sehr gute Leistung vom 1. Spiel konsequent fortsetzen kann. Nach zwei Innings ohne einen gegnerischen Run ist sein tagwerk getan und Andre Nikolai bekommt die Gelegenheit sein Debüt als Werfer für die Baltic Mariners zu geben.
Die Greifswalder Offensive hatte derweil mit 8 Punkten einen respektablen Vorsprung herausgearbeitet. Dieser war allerdings auch notwendig, denn die Lübecker Schlagleute hatten einige sehr gute Hits welche mit Schwächen in der Greifswalder Verteidigung den Vorsprung deutlich schmelzen ließen.
So wurde es am Ende nochmal spannend bevor das Spiel letzendlich mit 8:9 für Greifswald endete.